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Gleichstellung

Die Gleichstellung an der Hochschule

 

Gleichstellungbeauftragte

Dr. Sybille Fraquelli

Stellvertreter/in: 

Prof. Florence Millet

Gleichstellungskommission der HfMT Köln

Vorsitzende

Dr. Sybille Fraquelli

Stellvertretende Vorsitzende

N.N.

Mitglieder

Prof. Anette von Eichel, Dr. Gesa Finke, Katja Gavazi, Prof. Friedemann Immer, Prof. Florence Millet, Svea Schenkel 

Ansprechpartner/innen für Gleichstellungsfragen an den Standorten

Aachen: Renate Klinkhammer

Wuppertal: Prof. Florence Millet 

Studentische Ansprechpartnerin

Svenja Reiner, Svea Schenkel

Die Gleichstellungsbeauftragte und die Gleichstellungskommission beraten und unterstützen die Hochschule in ihrer gleichstellungspolitischen Aufgabe, die im Landesgleichstellungsgesetz NRW beschrieben ist. Damit setzt sich die Hochschule für die Herstellung von Chancengleichheit von Frauen und Männern ein. 

Aufgabenfelder 

  • Entwicklung von Projekten zu gleichstellungsrelevanten Themen
  • Begleitung von Personaleinstellungen und Berufungsverfahren
  • Unterstützung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium
  • Stellungnahmen zu frauen- und gleichstellungspolitischen Fragen
  • Unterstützung der musikbezogenen Genderforschung   

Gender Studies an der HfMT Köln 

Die musikwissenschaftliche Genderforschung ist an der Hochschule seit mehreren Jahren etabliert. Ziel ist es, auf diesem Wege die musikalischen Leistungen von Männern und Frauen gleichermaßen in den Blick zu nehmen. Um dies tun zu können, gilt es, die Gründe für das Vergessen des komponierenden und musizierenden Handelns von Frauen in der Kulturgeschichte aufzusuchen, innovative Möglichkeiten für eine ausgewogene Geschichtsschreibung zu entwickeln und das musikalische Handeln von Männern im Kulturkontext zu verankern.  

Von 2005 bis 2014 lief unter Leitung von Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr das Forschungsprojekt History / Herstory, gefördert von der Mariann Steegmann Foundation. Einen Forschungsschwerpunkt im Bereich Gender haben derzeit Prof. Dr. Corinna Herr, Prof. Dr. Michael Rappe, Dr. Gesa Finke, sowie in der Tanzwissenschaft Prof. Dr. Yvonne Hardt und Dr. Katharina Kleinschmidt. 

Teilnahme am Professorinnenprogramm 

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat bereits 2008 erfolgreich am sog. Professorinnenprogramm teilgenommen. Das von Bund und Ländern im Jahr 2007 gemeinsam beschlossene Programm schafft nachhaltige Gleichstellungsstrukturen in den Hochschulen und erhöht den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen des Wissenschaftssystems. Hochschulen mit positiv bewerteten Gleichstellungskonzepten können die Förderung von jeweils bis zu drei Professorinnenstellen für eine Laufzeit von maximal fünf Jahren beantragen. Der Antrag für das Professorinnenprogramm II 2013 wurde ebenfalls bewilligt. 

La Cité des Dames 

Die Veranstaltungsreihe präsentiert Komponistinnen, Dirigentinnen, Musikerinnen, Pädagoginnen und Wissenschaftlerinnen aller Alters- und Qualifikationsstufen. Idealerweise sollen in dieser Reihe praktisches Musizieren und theoretische Reflexion ineinander greifen. Damit ist die Reihe ein Forum für ungewöhnliche, innovative Konzertprojekte ebenso wie für Diskussionsrunden zu gleichstellungsrelevanten Themen. Die künstlerische Leitung haben Prof. Florence Millet und Prof. Ariadne Daskalakis inne. 

Etwas zum Nachdenken 

„Im abendländischen Denken gibt es im Grunde zwei Traditionen, die für die Entwicklung des geschlechtlich strukturierten Wissens bedeutsam sind: Die Assoziierung des Männlichen mit dem Göttlichen, dem Geistigen und der Kultur auf der einen Seite, und die des Weiblichen mit der Materie und der Natur auf der anderen Seite. Diese Traditionen wurden im Laufe der Moderne und damit der Säkularisierung nicht verworfen, ganz im Gegenteil: Sie verfestigten sich und wurden an die konkreten Körper von Männern und Frauen gebunden.“ (Prof. Dr. Susanne Bär, Rechtswissenschaften, Humboldt-Universität Berlin 2007)   

„Dur ist das handelnde männliche Prinzip, Moll das leidende weibliche.“
(Robert Schumann, 1842)

„Die Überhandnahme der Frauen in der Musikkunst, sowohl im instrumentalen Ausüben wie auch in der Composition datiert seit der Hälfte unseres Jahrhunderts – ich halte dies Überhandnahme auch mit für ein Zeichen des Verfalles unserer Kunst.“
(Anton Rubinstein: Die Musik und ihre Meister. Eine Unterredung, Leipzig 1891)

„Der genaue Wert meiner Musik wird wahrscheinlich erst dann erkannt werden, wenn nichts von mir übriggeblieben ist als geschlechtslose Punkte und Striche auf liniertem Papier.“
(Ethel Smyth, 1920) 

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