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Geschichte

Ein Konservatorium wird zur Hochschule

 

Die Geschichte des Standorts Wuppertal reicht bis in das Jahr 1945 zurück.

Aus dem damals gegründeten „Kreiskonservatorium für Musik“ in der Stadt Haan wurde 1948 das „Bergische Landeskonservatorium“. Dieses wurde von den Städten Wuppertal, Remscheid und Solingen getragen.

Mit der Eröffnung des Wuppertaler Hauses 1955 erarbeitete man eine neue Ausbildungskonzeption. Sie kann als Wurzel der langjährigen Tradition und der gegenwärtigen Schwerpunktbildung des Standortes Wuppertal angesehen werden. Von nun an sollte die „Liebhaber - und die Berufsausbildung unter Einbezug der Jugendmusik und Singearbeit“ das Rückgrat der Ausbildung darstellen. Das war ein für die damalige Zeit ungewöhnlich zukunftsorientierter Ansatz.

Nach Schließung des Hauses in Haan aus Kostengründen, war der alleinige Sitz des Konservatoriums nun in Wuppertal.

1966 initiierte Ingo Schmitt als neuer Direktor die Einrichtung einer Musikschule in städtischer Trägerschaft, über die er als Leiter des Bergischen Landeskonservatoriums die Oberaufsicht führte. 1968 wurden sie zum „Bergischen Landeskonservatorium e.V.“ in der Trägerschaft der Stadt Wuppertal vereinigt.

Bemerkenswert ist die frühe und zukunftsweisende Beteiligung am „Modellversuch Musikalische Früherziehung“, da das eines der Fächer ist, die einen der Ausbildungsschwerpunkte des Standortes Wuppertal ausmachen.

Mit der Auflösung aller Konservatorien in Nordrhein Westfalen wurde die Berufsausbildung ganz in die Hände der Musikhochschulen gelegt. Das „Bergischen Landeskonservatorium e.V.“ wurde daraufhin geteilt. Der berufsausbildende Teil wurde als „Institut Wuppertal“ in die neu gegründete „Staatliche Hochschule für Musik Rheinland“ integriert. Zu ihr gehörten die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Institute Wuppertal, Aachen und Düsseldorf. Gründungsdekan war Prof. Ingo Schmitt, der ehemalige Leiter des Konservatoriums.

Johannes Rau, Alt-Bundespräsident aus Wuppertal, langjähriger Ministerpräsident in NRW, damaliger Wissenschaftsminister und damit verantwortlich für die Gründung des "Instituts Wuppertal", war mit dem Hause freundschaftlich verbunden und hat stets reges Interesse an der Entwicklung dieses Ausbildungsinstitutes gezeigt.

2008 bezog der Standort Wuppertal nach 36 Jahren an der Friedrich-Ebert-Straße in Wuppertal-Elberfeld ein neues, repräsentatives und zukunftsfähiges Haus in Wuppertal-Barmen. Das denkmalgeschützte Gebäude liegt im Herzen des Stadtteils Wuppertal-Barmen und ist infrastrukturell hervorragend angebunden.

Heute ist Wuppertal unter der Leitung des Geschäftsführenden Direktors Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse mit ca. 200 Studierenden neben Aachen und Köln einer der drei Standorte der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

 

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