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Ausgabe 2 (1/2014)

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Foto: Horst Schmeck

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor Ende des Wintersemesters 2013/14 erreicht Sie der zweite Newsletter unserer Hochschule. Ich selbst möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen allen – Studierenden, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verwaltung und Technik sowie last but not least den Freunden und Besuchern unserer Hochschule – für die geleistete Arbeit bzw. den Zuspruch im vergangen Jahr zu danken. Ich freue mich mit Ihnen allen zugleich auf ein wunderbares, ereignisreiches musikalisch-tänzerisches 2014 und tue dies in der Gewissheit, dass unsere Hochschule auch in diesem Jahr wieder hervorragende Studierende zum Abschluss führen und viele junge Menschen anlässlich der Aufnahme ihres Studiums bei uns in Köln begrüßen kann.

Die derzeit viel diskutierte Novellierung der Hochschulgesetze durch die nordrhein-westfälische Landesregierung lässt auch uns als künstlerische Hochschule nicht kalt. Die sieben Kunsthochschulen in NRW haben sich in einer umfassenden, gemeinsamen Stellungnahme an das Ministerium gewandt, so dass wir hoffen, dass zumindest einige, mit großer Mehrheit als Überregulierung empfundene Vorschläge, im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens noch zurückgenommen oder zumindest modifiziert werden. Unabhängig davon, stehen wir als breit aufgestellte Hochschule nach wie vor gut da. Denn auch in Zeiten, die uns alle beinahe täglich mit Schuldenbremsen und Sparmaßnahmen konfrontieren, gelingt es uns, Handlungsspielräume - beispielsweise bei Berufungen - zu nutzen und unser notwendigerweise anspruchsvolles Lehrprogramm zu realisieren. 

Ich würde mich freuen, Sie alle in den zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen dieses Jahres begrüßen zu können. Informationen zu einigen Highlights des ausklingenden Wintersemesters finden Sie neben unserer Homepage auch in diesem Newsletter.

Herzliche Grüße

Ihr

Prof. Dr. Heinz Geuen

- Rektor - 

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Projekte und Veranstaltungen

Foto: Archiv

voc.cologne 2014

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln veranstaltet mit Unterstützung des WDR und der Stadt Köln seit 2008 die voc.cologne, ein Festival für populäre Vokalmusik. Auch in diesem Jahr reisen ausgewählte Ensembles, zumeist besetzt mit Studentinnen und Studenten der Musikhochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland, nach Köln. Sie nehmen an der Hochschule vom 17. bis 19. Januar 2014 an Coaching-Workshops teil. Die Coaching-Kurse am Samstag, 10 bis 18 Uhr, und Sonntag, 10 bis 17 Uhr, sind öffentlich und können von Interessierten nach Erwerb einer Tageskarte besucht werden. Darüber hinaus gibt es zwei außergewöhnliche Konzerte zu erleben:

18. Januar 2014, 20 Uhr, ausverkauft

  • Konzert im Konzertsaal
  • The Swingle Singers
  • Vocal Journey, der Pop/Jazz-Chor der HfMT Köln

  • Leitung: Prof. Stephan Görg und Prof. Erik Sohn 

19. Januar 2014, 18 Uhr, Restkarten an der Abendkasse

  • Abschlusskonzert im Konzertsaal der HfMT Köln
  • The Swingle Singers
  • Ensembles der voc.cologne 2014

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Foto: Horst Schmeck

FORTE piano–BRUNCH

  • 26. Januar 2014, 11.00 Uhr, Kammermusiksaal
  • Eintritt: 6 Euro / erm. 4 Euro
  • Leitung: Prof. Sheila Arnold

Wir laden Sie herzlich zu einer außergewöhnlichen Matinée in unserem Hause ein. Zwei unserer drei neuen Hammerflügel (Erard 1843, Paris und Dulcken 1815, Kopie) stellen sich vor. Die Instrumente erklingen in Kombination mit Cembalo, Gitarre, Viola und Gesang, aber auch solistisch. Werke von W.F. Bach, C.P.E. Bach, M. Giuliani, A. Diabelli, F. Chopin, R. Schumann, R. Fuchs, F. Mendelssohn-Bartholdy und G. Rossini werden gespielt und gesungen von: Sheila Arnold, Sheva Tehoval, Sopran (Klasse Prof. Christoph Prégardien), Ang Du, Bariton (Klasse Mechthild Georg), Sebastian Gottschick, Dmitri Gladkov (Klasse Prof. Gerald Hambitzer), Gerald Hambitzer, Stefan Irmer, Ansgar Krause und Christoph Schnackertz. Beim anschließenden internationalen Brunch gibt es Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Musikern. Auch ein näheres Kennenlernen und Ausprobieren der Instrumente ist nach Absprache möglich.

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Musik gegen alle Fronten

Drei Einakter von Ernst Krenek 

  • 31. Januar 2014, 1. + 3. Februar 2014, 20.00 Uhr, Konzertsaal

»Der Diktator
«Tragische Oper in einem Akt (zwei Bilder) op.49»

Schwergewicht oder die Ehre der Nation
«Burleske Operette in einem Akt. op.55»

Das geheime Königreich
«Märchenoper in einem Akt (zwei Bilder) op.50»

mit Sängerinnen und Sängern und dem Orchester der HfMT Köln

Inszenierung: Prof. Igor Folwill
Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Bühnenbild: Detlev Beaujean
Kostüme: Angela C. Schuett
Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro, Karten an der Abendkasse

Einführung in die Werke durch Studierende der Wissenswerkstatt Hochschulprojekte unter der Leitung von Prof. Dr. Arnold Jacobshagen am 31.01. und 01.02.2014 ab 18.30 Uhr.

Ernst Krenek (1900-1991) schrieb sein Triptychon 1926/27 nach dem grandiosen Erfolg von »Jonny spielt auf«. In seinen drei Einaktern vereint er eine Tragische Oper, eine burleske Operette und eine Märchenoper und präsentiert damit drei Formen des Theaters: die Tragödie, die Groteske des Alltags und das poetische Spiel. Trotz der Unterschiedlichkeit des Sujets und der gattungsästhetischen und musikalischen Form sind die drei Stücke miteinanderverbunden. Die Themen der Einakter liegen eng am Zeitgeist – die Verquickung von Macht und Eros wird in allen drei Werken hinterfragt und sie folgen Kreneks Anspruch »der direkten Gestaltung des lebendigen Lebens«.

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Foto: Katja Wendlandt

Jazz against the Machine

Semesterabschlusskonzerte der Fachrichtung Jazz & Pop der HfMT Köln 

  • 4. - 6. Februar 2014, 20.00 Uhr
  • ARTheater Köln (Ehrenfeldgürtel 127)

Jedes Jazzkonzert und jedes Jazzensemble sind einmalig – davon lebt die Musik. 
In diesem Geist präsentiert Jazz against the Machine (JATM) an drei Abenden die Musik von Studierenden der Jazz/Pop-Abteilung der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Stilvielfalt ist Programm: Von klassisch orientierten Jazzbesetzungen über Latin, Freie Improvisation, Funk und Soul reicht das Spektrum bis zum zeitgenössischen Pop. Jeden Abend stehen vier Bands auf der Bühne. Zum ersten Mal wird das Bild der Jazzabteilung abgerundet durch Lehrende in ihren verschiedenen Rollen: Ein spezieller Spot bringt die BigBand unter Joachim Ullrich, die Brasil-Combo mit Alfonso Garrido und das Duo Sebastian Sternal/Claudius Valk auf die Bühne.
Möglich gemacht wird JATM durch die vielfältige Unterstützung des ARTheaters, in dessen Saal das Festival stattfindet. Außerdem mit von der Partie sind die Kunsthochschule für Medien mit einem Video-Livestream im Internet sowie das KölnCampus-Radio auf 100.0.

Eintritt:

  • 6 Euro / erm. 4 Euro
  • Karten an der Abendkasse

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Foto: Martin Miseré

4. Biennale Tanzausbildung 2014 Dresden 

  • 15. – 23. Februar 2014, Dresden

  • Thema: Education_profession - A creative process 

Die Biennale Tanzausbildung ist ein Projekt der Ausbildungskonferenz Tanz, und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Sie findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt und bietet den Hochschulen mit Tanzausbildung sowie den Berufsfachschulen in Deutschland ein Forum für eine regelmäßige Zusammenkunft und einen bundesweiten fachlichen Austausch. Durch künstlerische Präsentationen, Vorträge, Workshop- und Trainingsangebote kommen Studierende, Lehrende, eingeladene Künstler, Wissenschaftler und Publikum in einen lebendigen Austausch über Tanz und Choreographie sowie über unterschiedliche Ausbildungs- und Arbeitsansätze. Darüber hinaus bietet die Biennale eine gute Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Tanzausbildung in Deutschland zu informieren. Sie gibt Einblicke in die sich dynamisch entwickelnde Tanzausbildungslandschaft.

Während sich die 3. Biennale Tanzausbildung 2012 Frankfurt am Main dem Thema KULTURERBE TANZ widmete, liegt der Fokus der 4. Biennale Tanzausbildung auf dem Jetzt, dem kreativem Akt und darauf, wie dieser sowohl in der Ausbildung als auch im Berufsfeld gefördert, unterstützt und erforscht werden kann. Die einwöchige Biennale bietet Workshops, Symposien, Aufführungen, Trainingseinheiten und Gesprächsrunden. Durch die Teilhabe am kreativen Prozess, die Einbindung der Studenten in den Arbeits- und Schaffensprozess der Choreografen, entsteht ein stärkeres Bewusstsein dafür, was ein kreativer Prozess beinhalten kann. Ebenso soll die gemeinsame Erfahrung den Austausch zwischen Ausbildung und Berufsfeld fördern.

Anlässlich der 4. Biennale Tanzausbildung präsentieren sich die AbsolventInnen des Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit einer choreografischen Arbeit von Georg Reischl und Michael Steinbusch am 17. Februar 2014 in der Semperoper in Dresden und nehmen anschließend an dem Workshopprogramm teil.

Weitere Infos: www.biennale-tanzausbildung.de

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Foto: Martin Miseré

Residenz: Quartier am Hafen – MA Tanzvermittlung im zeitgenössischen Kontext (ZZT)

  • 01.03.2014

Der Masterstudiengang Tanzvermittlung im Zeitgenössischen Kontext veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Quartier am Hafen, MDKollektiv und der KunstsalonStiftung Formate, welche die Vermittelbarkeit von Arbeitsweisen innerhalb der Wissens- und Praxisfelder des zeitgenössischen Tanzes und dessen Transfer in andere künstlerische Disziplinen thematisieren. Die Formate werden von Masterstudierenden entwickelt, angewendet, evaluiert und dokumentiert. Darüberhinaus werden Fragestellungen, Arbeitsweisen und künstlerische Werke des Zeitgenössischen Tanzes einer breiteren Öffentlichkeit nahe gebracht und der interdisziplinäre Austausch zwischen KünstlerInnen des Quartiers am Hafen und der Masterstudierenden stimuliert. Im Dezember beginnt mit einer mehrwöchigen Residenz im Quartier das Format „künstlerisches Forschen/choreographische Praxis“. Innerhalb dieser Residenz erarbeiten die Studierenden Esta Matkovic, Vivienne Hötger, Maja Kalafatic, Ivan Mijaceciv, Ulla Möckel, Carmen Casagrande, und Hyun-Jin Lim und die Stipendiatin Stephanie Felber eigene künstlerische Arbeiten, die vom 6.- 9. März 2014 im Studiotheater ZZT in Köln Nippes präsentiert werden. Input erhalten die Studierenden u.a. von den KünstlerInnen Antonia Baehr, Lindy Annis und Phillip Gehmacher. Constanze Schellow und Martin Sonderkamp werden die Studierenden als MentorInnen begleiten. Die KunstsalonStiftung vergab in diesem Zusammenhang mit der tanzsociety im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Quartier am Hafen und dem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln drei Stipendien, die sich an Tanzschaffende mit einem ausgesprochenen Interesse an performativer Praxis, sowie KünstlerInnen anderer Disziplinen (z.B. Bildende Kunst, Medienkunst, Musik) mit einem Interesse an der Auseinandersetzung mit choreographischen Arbeitsweisen im Zeitgenössischen Tanz richten. Die ausgewählten Stipendiaten Stephanie Felber / München (Künstlerisches Forschen/Choreographische Praxis), Stefanie Schwimmbeck /Köln (Stipendium Performative Praxis) und Hanne Pilgrim /Berlin (Stipendium Performative Praxis) erhalten die Möglichkeit, an der Residenz teilzunehmen. Weitere Infos unter www.zzt.hfmt-koeln.de

Foto: Archiv

Salonorchester - Curro Cuchares

  • 23.01., 19.30 Uhr
  • Immanuelskirche, Sternstraße/van-Eynern-Straße, 42275 Wuppertal

Ein spanisches Feuerwerk, musikalisch gezündet vom Salonorchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal

Leitung: Prof. Albrecht Winter
Eintritt frei!

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Foto: Anke Schwarzer

Junge Choreographen 2014


Tanzstudierende des Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) kreieren eigene Stücke

  • 07.02.2014, 20.00 Uhr
  • 08.02.2014, 20.00 Uhr
  • Studiotheater ZZT

, Turmstrasse 3-5, 50733 Köln - Nippes 

Tänzerische Recherchen, intermediale Konzeptionen, analytische und affektgeladene Stücke ... Die Vorstellungen der Jungen Choreographen zeigen alljährlich kurze und experimentelle Choreographien von Studierenden des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz: Hier werden interdisziplinäre Ansätze und tänzerische Reflexionen unterschiedlicher choreographischer Arbeitsmethoden und Visionen erprobt und variiert. Das Format gehört damit in eine Reihe von Veranstaltungen, die jungen Tanzstudierenden die eigenständige kompositorische und künstlerische Gestaltung vermitteln und ermöglichen möchte. Flankiert von Feedbackprozessen und dramaturgischer Begleitung durch die beiden Master-Studiengänge des Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (MA Tanzwissenschaft und MA Tanzvermittlung im zeitgenössischen Kontext), bietet und fordert Junge Choreographen nicht nur professionelle Rahmenbedingungen für fortgeschrittene Studierende, sondern ist auch das Ergebnis eines studiengangübergreifenden Projekts am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz.

Leitung

  • Prof. Vera Sander
  • Anna-Carolin Weber
  • Kojiro Imada
  • Rodrigo López Klingenfuss

Eintritt frei

Weitere Infos unter www.zzt.hfmt-koeln.de

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Foto: Alexander Vahrushev

Symposion der Internationalen Posaunenvereinigung am Hochschulstandort Aachen

  • 27. - 30. März 2014

Dispokinesis und Yoga für Blechbläser, Mitmachproben mit der Posaunengruppe des Gürzenichorchesters Köln, Körperarbeit, Masterclasses, Offener Unterricht, Jam-Session, Fachausstellungen, Podiumsdiskussionen, interessante Themen und fantastische Konzerte. Mehr zum Programm und zur Anmeldung unter www.IPF2014.de

Künstlerische Leitung: Carsten Luz
Dozenten: Angelika Stockmann, Christoph Schwarz, Posaunengruppe Gürzenich Orchester Köln, Jonas Bylund, Christopher Houlding, Jamie Williams, Günter Bollmann, Ulrich Flad, Ingo Luis, Christoph Barth, Jacques Mauger, Fred Deitz, Quadriga Posaunenquartett, Jonas Bylund, Christopher Houlding, Jamie Williams
Künstler: Christoph Schwarz, Posaunengruppe Gürzenich Orchester Köln, Jamie Williams, Mayumi Shimizu, Ludwig Nuss, Günter Bollmann, Jan Schreiner, Carsten Luz, Quadriga Posaunenquartett (Luz, Pfeuffer, Zuckschwerdt, Böhme), Studierende der Posaunenklassen Aachen, Köln, Wuppertal, Essen, Hannover, Rostock, Jonas Bylund, Christopher Houlding, Oltremontano (Becu, Ries, Hanssen, Moulaert, Vroomen), u.a...

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Berichte

links: Sarah Nemtsov / rechts: Brigitta Muntendorf

Komponistinnen an der HfMT Köln 

Sarah Nemtsov und Brigitta Muntendorf

Zwei junge Komponistinnen, Sarah Nemtsov (Berlin) und Brigitta Muntendorf (Köln), werden in den kommenden Semestern Workshops und Seminare für Komponisten und alle interessierten Studierenden an unser Hochschule geben. Beide sind seit mehreren Jahren sehr erfolgreich und können wesentliche Impulse für die Hochschularbeit geben. Sarah Nemtsov wird vor allem über Neues Musiktheater arbeiten und Brigitta Muntendorf zu multimedialem Projekten. Diese Initiative soll nicht nur den Kompositionsstudierenden zugute kommen, sondern ist für die gesamte Hochschule öffentlich. 

Sarah Nemtsov wird bereits am 16.-17. Januar erste Workshops geben, die im Sommersemester fortgesetzt werden. Brigitta Muntendorf wird im Wintersemester 2014/15 und im anschließenden Sommersemester unterrichten. Die Einladung der beiden Komponistinnen wurde durch Mittel aus der Gender-Förderung ermöglicht. 

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Foto: Horst Schmeck

Brückenschlag Südafrika – Europa

Kooperation der HfMT Köln und des Internationalen Mozart – Festivals Johannesburg

Im Februar 2012 veranstaltete das Intern. Mozart – Festival Johannesburg (IMFJ -  künstlerische Leitg.: Prof. Florian Uhlig) in Zusammenarbeit mit der UNISA Pretoria erstmals eine Meisterklasse für südafrikanische Sängerinnen und Sänger, die sich dem klassischen Gesang verschrieben haben. Diese Meisterklasse mit zwei Abschlusskonzerten in Johannesburg und Pretoria wurde geleitet von Prof. Josef Protschka, der 3 Teilnehmer für ein Stipendium der Dräger-Stiftung (Lübeck) vorschlug. Diese Stipendiaten sollten sich an einer deutschen Musikhochschule weiterbilden und auf ihren künftigen Beruf vorbereiten – ein gänzlich innovativer Brückenschlag klassischer Musikausbildung von Südafrika nach Europa.

Nach eingehenden Überlegungen beschlossen Rektorat und Fachbereich der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT), den 3 Stipendiaten in Anlehnung an das Erasmus-Austauschprogramm in Europa die Studienzulassung für 2 Semester zu erteilen im Rahmen einer  Kooperation mit dem IMFJ. Ein Weiterstudium an der Hochschule nach dem Sommersemester 2014 ist (nach bestandener Masteraufnahmeprüfung) ebenso wie im Erasmusprogramm möglich. 

Seit dem Beginn dieses Wintersemesters studieren nun 

  • Andiswa Makana, jugendl. Sopran,
  • Nombuso Ndlandla
  • lyrischer Sopran
  • Siyabonga Maqungo, lyrischer Tenor

an der HfMT Köln und werden von Prof. Josef Protschka betreut.

Die drei Sängerinnen und Sänger haben sich bereits gut akklimatisiert und in das Studiengeschehen über ihr Hauptfach hinaus integriert. Am 06.01. gaben sie als Gäste im Klassenabend von Prof. Brigitte Lindner ihre erste sängerische Visitenkarte ab und wurden begeistert gefeiert.

Am 29.04.2014 gestalten sie einen eigenen Abend im Kammermusiksaal der Hochschule mit Opernarien/Opernszenen von Bizet bis Weber und südafrikanischer Vokalmusik.

Ein weiterer Stipendiat soll in einer Meisterklasse im Februar dieses Jahres in Pretoria benannt und für eine Aufnahme in das Kooperationsprogramm ab Wintersemester 2014/15 vorgeschlagen werden.

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Foto: Christian Nielinger

Benefizkonzert

Am 19.11.2013 fand in der Immanuelskirche in Wuppertal ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins des Standorts Wuppertal statt. Es wurde veranstaltet von der Stiftung Lichterfeld, die mit diesem Konzert gleichzeitig Preisträgern der HfMT von Klavierwettbewerben ein Auftrittsforum bieten wollten. An diesem Abend wirkten die folgenden Pianistinnen und Pianisten mit:

  • Florian Noack
  • Dominic Chamot
  • Sona Barseghyan
  • Lorenzo Soules

Die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten einen Klavierabend auf höchstem Niveau.

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Foto: Horst Schmeck

Erfolgreiche Premiere von 1. ProCello Wettbewerb „La Cellissima“

Im Dezember 2013 fand zum ersten Mal der von Professorin Maria Kliegel initiierte und gestiftete ProCello-Wettbewerb ‘La Cellissima’ statt. Die Cellisten waren aufgefordert, in mehreren Runden ein 50-minütiges, moderiertes Rezital zu präsentieren. Dabei kam es auf eine "lebendige, ideenreiche und informative Moderation" an, durch die das Publikum gefesselt werden sollte. Dieses Ziel gelang: Zahlreiche Besucher verfolgten begeistert mehrere Stunden im Kammermusiksaal der Hochschule die Musik- und Moderationsbeiträge der Wettbewerbsteilnehmer.
Der 22-jährigen Schweizerin Nadège Rochat konnte sowohl den Jurypreis, den Publikumspreis sowie den Sonderpreis der Jury für das beste Pflichtstück für sich verbuchen. Sie überzeugte eindrucksvoll sowohl die hochrangige Jury, als auch das Publikum mit herausragender Musikalität, differenziertem Stilempfinden und mit hohem instrumentalen Können! Mit der im Wettbewerb geforderten Moderation erläuterte sie ihr Programm auf eine sehr charmante, kreative und ansprechende Weise. 

In diesem Jahr darf man sich auf eine Fortsetzung des neuen Wettbewerbs freuen.

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Schnupperkurse 

Seit vielen Jahren finden am Standort Wuppertal traditionell am 1. Adventswochenende „Schnupperkurse“ für studieninteressierte Jugendliche statt. 2013 waren 93 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei, so viel wie noch nie. Sie informierten sich bei den Dozenten der am Standort vertretenen Instrumente und Studiengänge über ihren Leistungsstand und das, was sie in einem Studium erwartet. Die „Schnupperkurse“ werden 2014 wieder angeboten.

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Foto: http://www.karlspreis.de/

Internationaler Karlspreis 2014

Der Internationale Karlspreis 2014 geht an den Präsidenten des Europäischen Rates Herman van Rompuy. Es ist inzwischen zur guten Tradition geworden, dass der Standort Aachen der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit einem Konzertabend der Gitarrenklasse von Prof. Hans-Werner Huppertz und einer literarisch-musikalischen Matinee mit Prof. Herbert Görtz und Studierenden der Gesangs- und Instrumentalklassen das Rahmenprogramm der Preisverleihung bereichert. Ebenso werden Studierende der Hochschule beim Jugend-Karlspreis beteiligt sein. Die Termine des Rahmenprogramms der Karlspreisverleihung (April-Mai 2014) werden demnächst unter www.karlspreis.de bekannt gegeben.

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Notizen

Foto: Archiv

Online-Anmeldung für die Meisterkurse in Montepulciano

Unter www.palazzoricci.com ist ab Januar 2014 die Online-Anmeldung zu den neuen Internationalen Meisterkursen in Montepulciano möglich. Unsere Akademie in der Toskana bietet von Juli bis Oktober 2014 wieder ein spannendes Kursangebot sowie einmalige Studienbedingungen in den großzügigen Räumlichkeiten des historischen Palazzo Ricci - eingebettet in eine der reichsten Kulturlandschaften Europas. Jeder Kurs endet mit einem öffentlichen Konzert im freskengeschmückten Salone.

Kontaktieren Sie uns per Mail!  

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Neue Erscheinungstermine 

Das Veranstaltungsprogramm der Hochschule für Musik und Tanz Köln wird im Jahr 2014 in fünf Ausgaben zusammengefasst:

  • Januar / Februar
  • April / Mai
  • Juni / Juli
  • August / September / Oktober
  • November / Dezember

Dementsprechend müssen die Angaben zu den Veranstaltungen frühzeitiger eingereicht weren. Infos hierzu gibt gerne die Stabsstelle für Kommunikation.

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Personalia

Aus unserer Hochschule zu Beginn des Sommersemesters 2014 ausscheidende Lehrende:

www.muho-mannheim.de

Professor Ulrich Eisenlohr

Innerhalb des Fächerspektrums des Fachbereichs Gesang/Musiktheater spielt die Gattung Lied eine wichtige Rolle. Dies schlägt sich nicht nur im Studienprogramm für Sängerinnen und Sänger sowie im künstlerischen Spektrum unserer Gesangsprofessorinnen und -professoren nieder, sondern auch darin, dass unsere Hochschule schon seit Langem über einen eigenen Studiengang Liedbegleitung verfügt. So freuen wir uns sehr, dass nach einer längeren Übergangssituation in diesem Fach, in der unser pensionierter Kollege Prof. Jürgen Glauß sein Lehrgebiet kommissarisch weitergeführt hat, nun zum Sommersemester 2014 der Pianist Ulrich Eisenlohr auf die Professur für Liedbegleitung berufen wird. Wir gewinnen damit eine künstlerische Persönlichkeit für dieses Fach, die über umfangreiche nationale und internationale Podiumserfahrungen als Liedbegleiter und Kammermusiker verfügt. Die Liste von Eisenlohrs Liedpartnern ist lang. Besonders erwähnenswert erscheint vielleicht, dass zu seinen künstlerischen Partnern auch unser Kollege Christoph Prégardien gehört, mit dem er beabsichtigt, voraussichtlich zu Beginn des Wintersemesters 2014/15 sein Antrittskonzert zu gestalten. In seiner umfangreichen Diskographie, die ihm zahlreiche Ehrungen eingebracht haben, ragt als beeindruckende Leistung die Gesamteinspielung sämtlicher Schubertlieder heraus, was bedeutet, dass Eisenlohr nicht nur als Pianist beinahe 700 (!) Lieder aufgenommen hat, sondern ihm bei diesem Mammut-Projekt auch als künstlerisch-wissenschaftlicher Leiter eine wichtige Rolle zukam. Vor seinem Wechsel nach Köln hat Ulrich Eisenlohr an den Musikhochschulen in Frankfurt und Karlsruhe sowie mehr als zwanzig Jahre lang an der Hochschule in Mannheim unterrichtet. Seine umfassende, u.a. durch ein musikwissenschaftliches Studium fundierte Bildung macht Ulrich Eisenlohr zu einem Hochschullehrer, der die Fachlichkeit seines pädagogischen Wirkens als Teil eines übergreifenden Bildungsauftrags sieht. Wir heißen Prof. Ulrich Eisenlohr herzlich an der Hochschule für Musik und Tanz Köln willkommen!

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Harald Poloczek (Technik und Verwaltung)

Seit Anfang Dezember ist Herr Harald Poloczek als Elektriker in Köln tätig und verstärkt das Team der Hausmannschaft. Er sorgt nicht nur für funktionierende Stromverbindungen und gutes Licht im ganzen Haus, sondern ist als Mitglied des Teams im Dezernat 3 auch in die zahlreichen Aufgaben des Hausdienstes und des Bühnenaufbaus eingebunden.

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Foto: privat

Nachruf Prof. Helmut Weinrebe

Am 18. November 2013 verstarb unser ehemaliger Kollege Prof. Helmut Weinrebe. Dreißig Jahre lang  - zwischen 1974 und 2004 unterrichtete Helmut Weinrebe als Professor das Fach Klavier an unserer Hochschule. Und auch nach seinem Renteneintritt war er noch bis 2007 als Lehrbeauftragter tätig. Helmut Weinrebes künstlerische Vita stellt eine seltene Besonderheit dar, da er an der Musikhochschule in Hamburg parallel die Fächer Orgel und Klavier studierte und auch abschloss. Eine Konzentration auf das Klavierspiel erfolgte dann mit dem Wechsel an die Hochschule in Freiburg, wo er sowohl sein Privatmusiklehrerexamen als auch die Solistenprüfung ablegte. Diese Dualität als Künstler und Pädagoge prägte seine Karriere innerhalb und außerhalb der Hochschule. Rezensenten lobten insbesondere seine Schubert-Interpretationen, aber darüber hinaus hatte er auch als Kammermusiker ein breites Repertoire. 1994 erschien seine umfangreiche Schrift "Wegweiser zum künstlerischen Klavierspiel – Vom Beginn bis zur Berufung", in der er seine in langjähriger Praxis erworbenen pädagogischen Erfahrungen systematisierte und uns heute einen nachdrücklichen Eindruck des Klavierpädagogen Weinrebe hinterlässt. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln wird Prof. Helmut Weinrebe ein ehrendes Gedenken bewahren.

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Lora Georgieva / 1. Preis beim 7. Intern. Wettbewerb für Trompete / Foto: privat

Unsere Preisträger

finden Sie auf einen Blick auf unserer Homepage.

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Impressum

Herausgeber: Der Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Redaktion: Dr. Heike Sauer
Gestaltung: Silke Gutermuth

Hochschule für Musik und Tanz Köln
Stabsstelle Kommunikation und Fundraising
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

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