Menü Menü

Musikalische Gesprächskultur

Im Zentrum des Studiums steht kommunikative Musik, die von Individualisten und meist in Gruppen gemacht wird. Wichtig ist daher neben der Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten sowie der Förderung des individuellen künstlerischen Ausdrucks besonders die Entwicklung einer musikalischen Gesprächskultur.

Daher liegt in Köln der Schwerpunkt des Studiums – neben der Beschäftigung mit dem Instrument – im Ensemblespiel.

Neben regelmäßigen wöchentlichen Ensembleangeboten bieten wir das ganze Semester über je einwöchige Projekt-Ensembles an, deren Ziel es ist, ganz konkret umrissene musikalische Programme bis zur Aufführungsreife und/oder Aufnahmereife zu bringen.

Eins dieser Projekt-Ensembles ist selbstverständlich auch die Bigband, die jedes Semester zwei einwöchige Arbeitsphasen mit unterschiedlichen Programmen absolviert und in Konzerten präsentiert. Großes Gewicht wird dem handwerklich-professionellen Section-Spiel für Bläser und Rhythmusgruppen beigemessen. Absolventen der Hochschule arbeiten heute an Solistenstellen in allen deutschen Rundfunk-Bigbands.

Das neue Tonstudio im Haus bietet die Möglichkeit, das in den Ensembles Erarbeitete zeitnah professionell aufzunehmen und so neben einer Dokumentation der Workshop-Ergebnisse die für Musiker unerlässliche Studioroutine zu erwerben. Ein Label zur Online-Veröffentlichung studentischer Produktionen ist in Vorbereitung.

Gäste

Während des ganzen Semesters ergänzen auswärtige Gastdozenten unser Angebot durch ein- oder mehrtägige Workshops. Ein „Artist In Residence“ verbringt jeweils eine ganze Woche an der Hochschule, damit die Studenten seine Arbeit und seine Ideen umfassend kennenlernen können.

Offenes Studium

Unabdingbar für eine moderne musikalische Ausbildung ist es, über den Tellerrand des eigenen künstlerischen Kernbereichs zu blicken, und zwar sowohl durch Beschäftigung mit Pop-Musik als auch durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Klassik- und Tanz-Abteilungen der Hochschule. Sowohl im Theoriebereich als auch in der Praxisarbeit existieren daher ständige Angebote wie Songwriting, Singen im Background-Ensemble, Bühnenpräsenz, Musikmarktanalyse und Studiopraxis / Produktion / Postproduktion, sowie Kurse wie zum Beispiel „Instant Composing“ oder „Improvisation mit Tänzern“.

Dozenten, deren eigener künstlerischer Schwerpunkt in der Pop-Musik liegt, betreuen Studenten, die hauptsächlich in diesem Bereich arbeiten wollen.

Der interdisziplinäre Ansatz wird auch mit unserem „Hauptfach Plus“ betont. Hier haben Studenten die Möglichkeit, einen Teil ihres Hauptfachunterrichts bei einem fachfremden Dozenten zu nehmen. Schlagzeuger können so etwa bei einem Bläser-Dozenten einen ganz anderen Blickwinkel auf ihre Improvisation kennenlernen. 

Konzerte

Es gehört zu unserem Konzept, auf zunehmende Selbstständigkeit unserer Studierenden zu setzen. Wir schaffen dazu die nötigen Rahmenbedingungen durch Konzertabende innerhalb und außerhalb der Hochschule, durch verschiedene Kooperationen mit unseren Partnern..

Starke Beachtung finden inzwischen die jeweils Ende Januar und Ende Juni  stattfindenden 3-tägigen Festivals der Studierenden, in denen ein repräsentativer Querschnitt der Musik zu hören ist, die an unserem Haus entsteht – unsere Visitenkarte im Musikleben der Stadt!

Darüber hinaus gibt es seit 2007 eine neue Kooperation mit der Jazzredaktion des WDR, die unter der Rubrik "wdr3 campus jazz" Bands aus dem Kreis der Studierenden sowohl von der Kölner Hochschule als auch von der Folkwang Hochschule Essen präsentiert. Jeweils  zwei Konzerte pro Jahr werden über die angeschlossenen EBU-Radiostationen europaweit ausgestrahlt.

Darstellung anpassen

Schriftgröße