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Master of Music

Historische
Instrumente und
Barockgesang

Barockoboe

Dozent: Wolfgang Dey

Barockvioline, Barockviola

Im Rahmen des zweijährigen Masterstudiengangs „Historische Instrumente“ unterrichtet Prof. Richard Gwilt die künstlerischen Hauptfächer Barockvioline und Barockviola.
Die Studierenden erhalten wöchentlich 1,5 Stunden Einzelunterricht im Hauptfach, zusätzlich Kammermusikunterricht und die Gelegenheit, bei größer besetzten Konzert-Projekten mitzuwirken.

Besondere Studienschwerpunkte liegen auf grundsätzlichen Aspekten der Barockviolintechnik, zum Beispiel der Geigen- und Bogenhaltung und Prinzipien der Tongestaltung. Die barocke Affekte- und Temperamenten-Lehre sind ebenso Bestandteil des Unterrichtskonzeptes wie die Grundprinzipien des Barockstils. Hierbei werden an Hand des barocken Kernrepertoires von ca. 1600 bis 1770 wichtige nationale Stile, Verzierungen und Rhetoriken erarbeitet. Durch die Beschäftigung mit Traktaten und Quellen des 17. und 18. Jahrhunderts erhalten die Studierenden einen Überblick über das barocke Zeitalter und die historische Aufführungspraxis. Abgerundet wird die Barock-Ausbildung durch hilfreiche und  praxisbezogene Ratschläge, da Prof. Richard Gwilt aufgrund seiner internationalen Konzerttätigkeit über einen fundierten und reichen Erfahrungsschatz verfügt.   

Fächerübergreifend bietet Prof. Gwilt für Studierende mit einem modernen Streichinstrument, die den Bachelor-Studiengang „Violine“ studieren, im 2. Semester den Pflichtkurs „Aufführungspraxis Alte Musik“ an. Dieser Kurs findet meist in Form eines einwöchigen Orchesterprojektes mit anschließendem Konzert statt. Hierbei lernen die Studierenden die stilistische Vielfalt der Barockmusik auf ihren modernen Instrumenten umzusetzen. Für Studierende, die diese Erfahrungen weiter vertiefen wollen, gibt es die Möglichkeit, ab dem 5. Semester des Bachelor- oder Masterstudienganges, im Rahmen des Moduls „Historische Aufführungspraxis“ Einzelunterricht im Fach „Barockvioline“  zu erhalten.

Leitung Alte Musik, Historische Tasteninstrumente

Leitung/Dozent: Prof. Gerald Hambitzer

Cembalo

Im Rahmen des zweijährigen Masterstudiengangs Alte Musik unterrichtet Prof. Michael Borgstede das künstlerische Hauptfach Cembalo. 

Die Studierenden erhalten wöchentlich 1,5 Stunden Einzelunterricht im Hauptfach, zusätzlich Kammermusikunterricht und die Gelegenheit, bei größer besetzten Konzert-Projekten als Continuospieler oder solistisch mitzuwirken. 

Ein Studienschwerpunkt liegt auf den stilistisch-interpretatorischen Aspekten der Cembalomusik. An Hand des barocken Kernrepertoires von ca. 1550 bis 1770 werden die expressiven Ausdrucksmittel des Cembalos erarbeitet. Ein große Rolle spielen dabei die instrumentenspezifische Technik und die Prinzipien der Tongestaltung, die im Unterricht an verschiedenen historischen Tasteninstrumenten erfahren werden können. 

Die Studierenden entdecken unter anderem die unterschiedlichen Charaktere der diversen Nationalstile sowie die vielfältige barocke Verzierungspraxis und gehen der Frage nach dem rhetorischen Charakter des Repertoires nach. Das Studium einschlägiger Quellen des 17. und 18. Jahrhunderts soll dabei anregen und inspirieren. Selbstverständlich bleibt auch das spannende und ständig wachsende Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts nicht unberücksichtigt.   

Ein besonderes Augenmerk gilt zudem der stilgerechten Realisierung des Generalbasses. Auch hier können historische Quellen sowie die gemeinsame Analyse der überlieferten Continuoaussetzungen den Weg ebnen zu einem ebenso historisch fundierten wie musikalisch überzeugenden Basso-Continuo-Spiel.  

Aufgrund seiner langjährigen internationalen Konzerttätigkeit verfügt Prof. Borgstede über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz, der das Cembalostudium entscheidend bereichert und den Studierenden einen umfassenden Überblick über das barocke Zeitalter und die historische Aufführungspraxis vermittelt.      

Naturhorn

Dozent: Ulrich Hübner

Laute

Der Studiengang Laute wird von Prof. Konrad Junghänel als Masterstudiengang angeboten. Da Konrad Junghänel neben seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Lautenist auch über eine sehr erfolgreiche Laufbahn als Ensembleleiter und Operndirigent zurückblicken kann, ermöglicht er den Studierenden viele praxisbezogene Einblicke und Informationen, die beim Eintritt ins Berufsleben sehr behilflich sein können.
Der Masterstudiengang wendet sich an Studierende, die bereits ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Gitarre haben und den Studiengang Laute als bereichendes Ergänzungsfach studieren möchten. Hier wird vor allem an den zur Gitarre unterschiedlichen Spieltechniken gearbeitet und das von der Gitarre bereits bekannte Repertoire im Renaissance- und Barockbereich erweitert.

Blockflöte

Dozent: Prof. Ursula Schmidt-Laukamp

Traversflöte, Blockflöte

Mit diesem Instrument aus der Palette der heute im Konzertleben immer häufiger verwendeten historischen Instrumente wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, an dieser Entwicklung teilzunehmen. Ein in jeder Hinsicht professioneller Umgang damit ist hierbei selbstverständlich. Prof. Manfredo Zimmermann betreut den entsprechenden Master-Studiengang.
Angesprochen werden in erster Linie Absolventen der Studiengänge Querflöte oder Blockflöte, die ihr musikalisches Spektrum und den künstlerischen Einsatzbereich erweitern möchten.
Der Arbeitsschwerpunkt liegt in der Flötenliteratur vom Frühbarock bis hin zur Romantik, wobei spezielles Augenmerk auf das jeweils adäquate Instrumentarium gelegt wird (einklappige bis mehrklappige Traversflöte). Auf besonderen Wunsch kann auch schwerpunktmäßig mit der klappenlosen Renaissance-Traversflöte gearbeitet werden.
Inhaltlich werden u.a. folgende Lernfelder behandelt: historische Klangästhetik, differenzierte Artikulationsformen, Stilistik, Rhetorik und Ornamentik, sowie Vorbereitung für das Orchesterspiel mit historischem Instrumentarium. Ergänzendes Quellenstudium und vielfältige Kammermusikaktivitäten bieten den Studierenden eine insgesamt reichhaltige und umfassende Ausbildung an.

Barockvioloncello, Viola da Gamba

Der Studiengang Barockvioloncello versteht sich als bereichernde Ergänzung und wird in der Regel im Anschluss an einen Bachelor oder Master im Hauptfach („modernes)“ Violoncello studiert.  Die Interpretationskonzepte, die im Unterricht für das Repertoire von 1680 bis 1830 erarbeitet werden, basieren auf der Grundlage  barocker Traktate und vermitteln zudem anschaulich die Entwicklung des Cellospiels im Laufe der Jahrhunderte.
Neben der Vermittlung der für das Barockvioloncello spezifischen Solo- und Kammermusikliteratur liegt ein weiterer Schwerpunkt des Studiums auf dem Basso-Continuo Spiel. Als weitere künstlerische Bereicherung empfiehlt es sich darüber hinaus, zusätzlich (zumindest) die Grundkenntnisse des Viola da Gamba – Spiels zu erlernen.

Barockgesang

Dozent: Prof. Kai Wessel

Barocktrompete

Die Barocktrompete ist aus der „Alten Musik“ nicht wegzudenken, spiegelt sie doch den Glanz und Prunk einer ganzen Ära wieder. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln wird die Barocktrompete seit über 20 Jahren von Prof. Friedemann Immer, einem der international führenden Interpreten dieses Instrumentes, unterrichtet. Das Institut für Alte Musik hat in dieser Zeit etliche heute international bekannte und gefragte Barocktrompeter herausgebracht. Neben dem Einzelunterricht steht das Trompetenensemble und die Kammermusik mit anderen Bläsern, Streichern und Sängern im Mittelpunkt der Ausbildung. Neben der Barocktrompete mit drei Überblaslöchern beschäftigen wir uns auch mit dem Spiel der „lochlosen“ Barocktrompete und anderen „Blechblasinstrumenten“ wie Zugtrompete und Zink. Bei Interesse steht auch eine Klappentrompete zur Verfügung, um die originale Interpretation der Konzerte von J.Haydn und J.N.Hummel zu erforschen.

In der heutigen Zeit wird in den Sinfonieorchestern immer mehr das Spiel der „Alten“ Blechblasinstrumente, wie Naturhorn, Barocktrompete und historische Posaune verlangt. Es besteht an der Kölner Musikhochschule eine enge Zusammenarbeit mit der Klasse für „moderne“ Trompete von Prof. Urban Agnas und wir bieten wir für die Studierenden dieser Klasse eine Einführung in das Spiel der Barocktrompete ein, mit der Möglichkeit, sich neben der modernen Trompete auch auf der Barocktrompete weiterzubilden.

Historische Posaune

Dozent: Wim Becu 

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